Der Unterschied zwischen Content-Marketing und Story-Marketing

Content-Marketing ist in aller Munde. Joe Pulizzi hat vor einigen Jahren den Begriff „Content-Marketing“ wesentlich geprägt. Die Idee besteht darin, dass Unternehmen sehr viel kostenlosen Content produzieren und veröffentlichen. Zum einen wird dadurch der Expertenstatus eines Unternehmens aufgebaut. Zum anderen wird durch die großzügige Verbreitung von relevantem Content eine Art „Good-Will“ beim Kunden erzeugt. Das führt zu einer höheren Wahrscheinlichkeit, dass Interessenten bei Bedarf bei diesem Unternehmen die Produkte oder Dienstleistungen in Anspruch nehmen, da das Unternehmen bis dato immer mit gutem Rat weitergeholfen hat.

Der Begriff Content Marketing ist unterdes aber auch gefährlich, denn er leitet viele Marketingverantwortliche und Unternehmer in die Irre.
Es gibt weltweit zehntausende Professoren mit exzellentem und brillanten Fachwissen – wenn man so will also mit hervorragendem Content. Wenn wir uns aber mal die meisten Hörsäle anschauen, dann stellen wir erschreckend fest, dass diese erstaunlich leer sind. Exzellenter Content allein erzeugt nämlich kein Interesse, noch nicht mal bei den Leuten, die in zwei Jahren ihren Bachelor dort schaffen sollen.

Schaut man sich Story-Marketing dagegen an, dann geht das weit über Content Marketing hinaus. Die Erkenntnis vom Kognitions-Psychologen Jerome Bruner ist da von ganz entscheidender Bedeutung. Er hat herausgefunden, dass Fakten, also sprich guter Content, der in einer spannenden Geschichte eingebettet ist, im Durchschnitt 22 Mal besser behalten wird.

Story-Marketing kann also als Content-Marketing 2.0 angesehen werden. Gute Content Marketer sollten Storytelling lernen und ihren guten Content in spannende Geschichten verpacken.

Story-Marketing ist aber noch mehr. Mit Geschichten kommunizieren wir unsere Werte und unsere Weltanschauungen.
Simon Sinek sagte einmal: „Unser Aufgabe als Unternehmer ist es nicht, die Menschen zu suchen, die das Problem haben, das wir lösen können, sondern die Kunden zu finden, die Glauben, was wir glauben.“ Die sind nämlich in Resonanz mit unseren Werten, unserer Philosophie und kaufen daher aus dem Bauch heraus sehr gerne bei uns.

Deswegen sollten wir unsere Marke mit authentischen Werten aufladen und diese auch leben und in Form von Geschichten kommunizieren. Damit kann Story-Marketing viel mehr zur Markenarchitektur beitragen als Content Marketing jemals könnte.

Für alle Content Marketer gibt es eine gute Nachricht: Storytelling ist lernbar.
Selbst ein Steve Jobs war kein geborener Storyteller. Erst nachdem er aus Apple rausgeworfen wurde und gemeinsam mit John Lasster, einem der größten Storyteller des 20.Jahrhunderts zusammen, Blockbuster-Filme wie Toy Story oder Findet Nemo entwickelte, lernte er die Macht von Geschichten kennen.

Die Wichtigste Erkenntnis im Story-Marketing ist nicht was wir sagen, sondern wie wir es sagen.
Starten Sie mit Ihrer Webseite und nutzen Sie die Call to Action Storyformel!

2 Kommentare
    • Alexander Christiani
      Alexander Christiani sagte:

      Hallo Martina, wir wissen, dass es nicht immer einfach ist eine eigene Story auszuarbeiten. Aus genau diesem Grund haben wir ein Konzept entwickelt, womit das Entwickeln von Storys ganz einfach wird. Melde Dich gerne bei unserem kostenlosen Live-Webinar an: https://story-schmiede.de/webinar

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